Die 17. Ausgabe der Genfer Uhrenmesse stehe ganz im Zeichen der Frau, erklärte Fabienne Lupo, Generaldirektorin der Stiftung «Fondation de la haute horlogerie». Bei den zeitgenössischen Uhrenkreationen stehe vor allem die Juwelierkunst und das Fassen von Edelsteinen im Zentrum. Die Messe, die bis zum 21. April dauert, sei aber auch ein Schauplatz unterschiedlichster Konzepte und Ideen von 16 der wichtigsten Uhrenhersteller der Welt, sagte Lupo.
«Erste Tendenzen geben den Uhren für die Frau und den mechanischen Uhren ziemlich viel Platz», erläuterte Lupo. Die Entwicklung gehe dabei hin zur Chronometrie und weg von der Komplexität. «Wir kommen zu den Modellen zurück, die unserer Zeit näherliegen».
Von den 16 Ausstellern zählen elf zur Richemont-Gruppe. A. Lange & Söhne, Alfred Dunhill, Baume & Mercier, Cartier, IWC, Jaeger-LeCoultre, Montblanc, Officine Panerai, Piaget, Vacheron Constantin und Van Cleef & Arpels stellen ihre neuesten Kollektionen vor. Die diesjährige Messe wird getragen von der aussergewöhnlich guten Konjunktur.