Uhren für die Ewigkeit

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Le Savoir-vivre de Patek Philippe

 

Schon Englands Königin Victoria schätzte im 19. Jahrhundert die Schönheit ihrer Patek Philippe. Und die erstklassige Qualität der Zeitmesser aus Genf, die auch heute das Markenzeichen der berühmtesten Uhrenmanufaktur der Schweiz ist.

Auf den ersten Blick sieht das gute Stück wie eine simple Stahluhr aus: weisses Zifferblatt, drei Zeiger ­ fertig. Kein Datum, keine Mondphase, keine Stoppfunktion, keine Edelsteine, kein Design-Brimborium.

Erst beim genaueren Hinsehen fällt am Gehäuserand links ein unscheinbarer Schieber auf. Und der hat es in sich: Er aktiviert eine der schönsten Minutenrepetitionen der Branche, die nacheinander ganz fein die Stunden, Viertelstunden und Minuten schlägt. So kann der Besitzer der Uhr auch im Dunkeln die exakte Zeit erfahren. Oder sich einfach am perfekten Klang ergötzen.

Solche technische Leckerbissen sind es, die den renommierten Zürcher Uhrenhändler René Beyer in Begeisterung versetzen. Patek Philippe, so sagt er, sei «der Rolls-Royce der Uhren».

Die zunächst so unscheinbar wirkende Uhr mit der Referenz 3939 H begnügt sich nicht mit der Minutenrepetition: In der Uhr mit echtem Email-Zifferblatt dreht sich ein Tourbillon, also eine der aufwendigsten Komplikationen im Uhrenbau. Das Tourbillon setzt die Unruh in ein rundes Gestell, das dank ständiger Drehung den Einfluss der Erdanziehungskraft auf das Werk neutralisiert. Es ist höchst anspruchsvoll zu bauen und wunderschön anzusehen ­ das Renommierstück jeder Uhr.

Dennoch ist die Patek Philippe kein Statussymbol für neureiche Protzer. Das Tourbillon ist nämlich bei der Referenz 3939 H unter dem Zifferblatt versteckt und wird nicht wie üblich durch ein Fensterchen im Zifferblatt ostentativ zur Schau gestellt.

Das ist Understatement pur, und es passt zur Manufaktur, die seit 1839 im Ruf steht, die stilvollsten Uhren der Branche zu fertigen. «Tourbillon», steht zwar auf dem kleinen Sekundenzifferblatt bei sechs Uhr geschrieben, doch der kleine Schriftzug ist im Massstab eins zu eins kaum zu entziffern.

Der Preis für das klingende Stück wird vom Werk übrigens nur «auf Anfrage» bekannt gegeben. Immerhin kann verraten werden, dass man rund eine halbe Million Schweizer Franken dafür bezahlen muss.

Diskretion gehört zum Geschäft, und entsprechend wehrt Patron Philippe Stern gewisse Fragen ab ­ etwa nach prominenten Besitzern seiner Uhren. Stern verriet zwar vor einiger Zeit, dass Königin Victoria von England 1851 eine Patek Philippe gekauft habe, doch diese fast verwegene Aussage diente wohl nur zur Betonung einer Firmenmaxime: Über Kunden wird zu deren Lebzeiten nie etwas preisgegeben.

Einiges weiss man dennoch, zum Beispiel, dass Marschall Tito, kommunistischer Diktator im früheren Jugoslawien, grosszügig über den kleinen Mangel hinwegsah, dass jede Patek Philippe rein kapitalistischer Machart ist.

Tito liess sich eine Anfertigung mit ewigem Kalender und Zentralsekunde über den Eisernen Vorhang liefern. Jahre später, 1981 nämlich, stöberte ein Sammler die Uhr auf einem italienischen Antiquitätenmarkt auf, legte dafür umgerechnet 2500 Franken auf den Tisch und verkaufte die Uhr nur zwei Jahre später für 10 000 Franken an einen Händler in Mailand. Dieser, nicht weniger geschäftstüchtig, tauschte sie bald darauf gegen zwei Uhren im Wert von 150 000 Franken ein. Anfang der neunziger Jahre trennte sich der neue Besitzer an einer Auktion für 400 000 Franken von seiner Akquisition. Im Jahre 2001 kam das Stück erneut unter den Hammer ­ drei Millionen Franken wurden an einer Christie's-Auktion für die Uhr bezahlt. Fortsetzung folgt.

Auf Auktionen sind nämlich die teuersten Uhren fast immer mit dem Schriftzug «Patek Philippe» versehen. Die zehn am höchsten gehandelten Vintage-Armbanduhren aller Zeiten stammen gemäss Ranking des Anbieters Antiquorum allesamt aus dem Hause Patek. Aber auch bei den modernen ­ nach 1990 gebauten ­ Uhren sind die Genfer der wichtigste Player: Auf den Rängen eins bis zehn sind sieben der teuersten Uhren von Patek Philippe.

Berühmtes Beispiel für den Wertzuwachs ist die Platin-Weltzeituhr mit der Referenz 1415 HU. Im Jahre 1939, das Unternehmen Patek Philippe war just 100-jährig geworden, hatte sie exakt 2258 Franken gekostet. Am 14. April 2002 wurde das Einzelstück von einem Sammler aus dem asiatischen Raum ersteigert. Er bezahlte 6,6 Millionen Franken und machte die 1415 HU als teuerste Armbanduhr aller Zeiten weltberühmt ­ inflationsbereinigt eine Wertsteigerung um das 40 000-Fache.

Genf, Plan-les-Ouates: 1000 Mitarbeiter bauen hier jährlich rund 40 000 Uhren. Im Vergleich zu der Produktion vieler Konkurrenten ein Klacks. Rolex zum Beispiel produziert jedes Jahr mehr Uhren, als Patek Philippe seit der Geburtsstunde 1839 gefertigt hat. In hellen Räumen sitzen weiss beschürzte Uhrmacher an grünen Maschinen. Patek Philippe gehört zwar zu den letzten Unternehmen, die alle Teile einer Uhr selber produzieren und mithin die Bezeichnung Manufaktur auch wirklich verdienen. Das heisst aber nicht, dass auf den Einsatz heutiger Technologie verzichtet wird: Modernste computergesteuerte Maschinen spucken die Einzelteile eines Uhrwerks aus. Patron Philippe Stern schwört auf den Einsatz von Hightech, um die höchstmögliche Qualität zu erhalten. Seine Werke, so pflegt er zu sagen, würden zwar wie früher von Menschenhand verfeinert, die Basis aber müsse besser sein als früher, weshalb man von den Segnungen der neusten Technologien profitiere.

«Nouvelle technologie» steht folgerichtig an der Türe der Abteilung, die das Traditionsunternehmen in den letzten Jahren auch zu einer der ersten Adressen für avantgardistische Machart hat werden lassen. Vor zwei Jahren präsentierte Patek Philippe ein Ankerrad aus Silizium statt Stahl. Der grosse Vorteil: Silizium, ein sehr hartes, antimagnetisches und korrosionsresistenes Material, kommt dank seiner glatten Oberfläche ohne Öl aus, was den Unterhalt der Uhr wesentlich vereinfacht. Ein Jahr später legte das Unternehmen noch ein Brikett drauf: Präsentiert wurde die neue Spiromax-Unruh ­ ebenfalls aus einem Material auf Siliziumbasis gefertigt, das man mit Partnern entwickelt hatte. Einer der vielen Vorteile des Hightech-Stücks: Die Spiralenlänge muss nicht mehr aufwendig justiert werden ­ jede produzierte Spirale ist bis ins kleinste Detail genau gleich gross.

Spiromax und Siliziumankerrad werden derzeit in das Werk mit der Nummer 324 QA LU eingebaut. Es ist auf 300 Stück limitiert.

Das Flair für Neues hat Tradition. Schon 1948 hatte Patek Philippe eine Elektronikabteilung eröffnet, 1950 präsentierte das Genfer Unternehmen die erste Quarzgrossuhr der Welt, die ganz ohne bewegliche mechanische Teile funktionierte. Und auch beim 1961 gegründeten Centre Electronique Horloger (CEH) war Patek Philippe federführend dabei. Hier wurde das erste Schweizer Quarzwerk, das legendäre Beta 21, entwickelt.

Im eben erst eröffneten Museum für elektronische Uhren der Chronometrie Beyer an der Sihlfeldstrasse 10 in Zürich steht ein dreiteiliger Uhrenschrank, der eine ganz besondere Atomuhr aus dem Hause Patek Philippe beherbergt: Das Ungetüm war von 1983 bis 2003 bei der heutigen Swissgrid in Laufenburg im Einsatz, um die Frequenz der europäischen Stromnetze zu synchronisieren.

Patek Philippe trieb damals die Qualität auf die Spitze und lieferte eine Uhr, deren Genauigkeit alle minimal geforderten Spezifikationen bei weitem übertraf: Auf zehn Millionstelsekunden genau konnte sie die Zeit messen. Das heute noch im Gebrauch stehende Nachfolgemodell misst nur noch auf zehn Tausendstelsekunden genau ­ und auch das reicht vollkommen.

Dass das Genfer Meisterstück in einem Zürcher Museum gelandet ist, ist kein Zufall. Vermutlich gibt es in der ganzen Branche keine zwei Unternehmen, die derart eng liiert sind wie Patek Philippe und die Chronometrie Beyer an der Zürcher Bahnhofstrasse. Beyer ist, sieht man von Ladenketten ab, nicht nur der grösste Patek-Einzelhändler weltweit, sondern verkaufte die Uhren auch von der ersten Stunde an ­ lange als Einziger überhaupt. In der jüngsten Zeit macht Patron René Beyer übrigens eine interessante Beobachtung: Patek-Uhren, so sagt er, würden vermehrt auch von jüngeren Leuten und von Frauen gekauft. Früher seien die Kunden fast ausschliesslich gesetztere Herren gewesen.

Der Kundenkreis, sagt Beyer weiter, sei breiter als bei vielen Konkurrenten. Man könne eine Patek also nicht wie gewisse Konkurrenzprodukte als typische Architekten- oder typische Bankeruhr bezeichnen. Am ehesten sei Patek die Uhr für Traditionalisten. Vielen Käufern sei es zum Beispiel wichtig, die Uhr aus einer unabhängigen Manufaktur in Familienbesitz zu haben. Und selbstverständlich sei die Wertbeständigkeit ein Argument. «Patek Philippe», so sagt René Beyer, «ist seit Jahrzehnten imagemässig die beste Uhrenmarke der Welt.» Das zeige sich auch daran, dass der Wert einer Patek sich in der Regel 10 bis 15 Jahre nach dem Kauf verdoppelt habe, so etwas erreiche keine andere Marke.

Von solchen Erfolgen konnte der polnische Einwanderer und Patek-Gründer Antoine Norbert de Patek seinerzeit wohl nur träumen. In Verkaufsmission besuchte er im Dezember 1854 Tiffany's in New York und beschrieb in einem Brief nach Hause bitter seine dort gemachten Erfahrungen: «Mr. Reed und Mr. Tiffany waren sehr überrascht, mich zu sehen», steht im Schreiben vom 14. Dezember. Doch «wegen der allgemein krisenhaften Lage können sie mir nicht versprechen, etwas zu kaufen». Patek klagte über die teuren Lebenskosten in New York: «Da ich aus Sicherheitsgründen nur erster Klasse absteige, kann ich mit weniger als 24 bis 25 Franken am Tag nicht auskommen. Übernachtung und Verpflegung kosten zweieinhalb Dollar, eine kleine Flasche Wein einen Dollar und die billigste Zigarre vier Cent.»

Es waren schwere Zeiten, und Antoine Norbert de Patek blieb an diesem Tag kein Ungemach erspart: Während des Nachtessens mit Charles Lewis Tiffany wurde sogar sein Zimmer im Hotel St. Nicolas ausgeraubt. Im Nachhinein konnte Patek immerhin festhalten, dass sich die Reise gelohnt habe: Tiffany's wurde Pateks bester Kunde in den USA.

Heute geht alles ein bisschen weniger abenteuerlich zu. Und schneller. Kaum hat in Basel jeweils die Uhrenmesse ihre Pforten geöffnet, kann Philippe Stern seinen Geschäftsgang in zwei Wörtern zusammenfassen: Produktion ausverkauft.

 

Philippe Stern, Chef von Patek Philippe «Die elektronische Uhr ist ein reiner Massenartikel geworden»

BILANZ: Herr Stern, Sie leiten in dritter Generation das Unternehmen Patek Philippe. Was haben Sie von Ihren Vorfahren als Erbe mitbekommen?

Philippe Stern: Ich bin 1964 bei Patek Philippe eingestiegen, zuerst mit einem Stage in den USA. 1966 kam ich zurück und musste nach und nach in allen Abteilungen arbeiten ­ und zwar nicht in leitender Funktion. So habe ich den Mechanismus unseres Unternehmens kennen gelernt. Erst dann stieg ich die Hierarchieleiter hinauf. Mein Vater übergab mir schrittweise das operationelle Kommando, bis ich 1977 sozusagen der Generaldirektor war. Er kümmerte sich parallel zunehmend um die spirituellen Werte und wurde zum Hüter der Ideale von Patek Philippe.

Und was hat er Ihnen konkret weitergegeben?

__ Er hatte vor allem kompromisslose Vorstellungen von Qualität. Bei der Qualität, so meinte er, dürfe man keine Abstriche machen. Seine Devise war: lieber weniger produzieren, auch wenn man mehr verkaufen könnte. Und wenn einmal eine produzierte Serie nicht 100-prozentig überzeuge, dürfe man nicht davor zurückschrecken, die Serie zurückzunehmen ­ auch wenn die Kunden warten. Dahinter steckt eine Geisteshaltung, und die hat er mir weitergegeben.

Erklärt das die im Branchenvergleich unüblich hohe Fertigungstiefe bei Patek?

__ Durchaus. Wenn man unabhängig sein will, muss man das auch bei der Produktion sein und sein Produkt bei der Herstellung von A bis Z kontrollieren. Das beginnt damit, dass man eine eigene Abteilung für Forschung und Entwicklung hat und dass man eigene Werke produziert. Wir haben immer danach getrachtet, unsere Werke anders zu bauen als andere. Hersteller, die sich bei Drittfirmen bedienen, etwa bei der ETA, haben stets das gleiche Grundwerk. Wenn wir ein neues Werk planen, implementieren wir von Anfang an die geplanten Komplikationen. Wir pfropfen die Komplikation nicht einfach als Modul auf ein Basiswerk.

Mit dem Resultat, dass Sie inzwischen 22 Basiswerke bauen. Gewisse Konkurrenten haben kein einziges. Nur: Ästimiert das der Konsument? Oder leisten Sie sich da nicht einfach ein unnötiges und teures L'art pour l'art?

__ Vieles wäre tatsächlich einfacher für uns, wenn wir uns auf drei Grundkaliber beschränken würden. Aber es ist eine Strategie von Patek, verschiedene Uhrentypen mit passenden Kalibern zu bauen. Das macht auch unsere Reputation aus. Sie können ganz bestimmt ein recht gutes Basiswerk kaufen und verfeinern. Aber dann kontrollieren Sie nicht alle Qualitätskriterien von A bis Z.

Honoriert das der Kunde? Interessiert es ihn überhaupt?

__ Das ist für uns eine langfristige Aufgabe. Wir investieren entsprechend auch in neue Technologien und produzieren heute unsere Werke nicht mehr wie vor 20 Jahren. Wir führen sogar neue Materialien wie das Silizium ein. Wir sind also einerseits sehr traditionell und konventionell, auf der anderen Seite haben wir auch die Tradition der Innovation.

Sie haben 1948 ein elektronisches Departement eingeführt. Ein Widerspruch zu Ihrem heutigen Image als feine Manufaktur für traditionelle mechanische Werke.

__ Gut. Diese Abteilung haben wir heute nicht mehr. Die elektronische Uhr ist ja ein reiner Massenartikel geworden. Unsere Abteilung produzierte am Schluss vorab Zentralsteuerungen für Spitäler, Bahnhöfe und so weiter. Dies passte nicht mehr zu unserer Philosophie, und aus Asien kamen qualitativ gleichwertige Produkte zu viel besseren Preisen. Also schlossen wir die Abteilung, die wir ursprünglich geschaffen hatten, um Forschung zu betreiben ­ mit guten Ergebnissen. Wir waren immerhin das erste Unternehmen, das eine Uhr ohne ein einziges bewegliches mechanisches Teil baute. Wir haben auch die ersten Prototypen von Atomuhren gemacht und Quarzwerke gebaut. Aber es zeichnete sich ab, dass unsere Uhren von den Ergebnissen der elektronischen Forschungsabteilung nicht profitieren konnten.

Tradition heisst also: kein Hightech.

__ Falsch. Bei Patek Philippe haben wir immer die Philosophie gehabt, die Qualität unserer Produkte zu verbessern und dabei auch auf neue Technologien zu setzen. Unsere heute produzierten Uhren sollen auch in 20 Jahren noch einwandfrei funktionieren. Deshalb finden Sie bei uns die modernsten, präzisesten und leistungsstärksten computergesteuerten Maschinen. Wenn Sie eine schöne Uhr wollen, müssen die Einzelteile perfekt sein. Dann kommt, wie früher, die Verfeinerung durch Menschenhand. Aber die Basis ist besser geworden.

Und die Verfeinerung eigentlich überflüssig. Vieles davon sehe ich als Kunde ja gar nie.

__ Sie sehen einen Teil, weil wir ja auch Glasböden machen, durch die man das Werk sieht. Es gibt tatsächlich Dekorationsarbeiten, die der Kunde nie sehen wird. Aber das ist die traditionelle Art, ein Qualitätswerk zu bauen.

 

Firmengeschichte

Alt und ehrwürdig

1839 Der polnische Einwanderer Antoine Norbert de Patek und François Czapek gründen das Unternehmen Patek Czapek & Co. Czapek wird die Firma bald verlassen, dafür kommt Jean-Adrien Philippe, der die Krone an der Uhr erfunden hat.

1932 Jean und Charles Stern kaufen das Unternehmen ­ damit bleibt Patek Philippe eine Firma in Familienbesitz. Noch im selben Jahr wird die Calatrava-Linie lanciert ­ der wohl bekannteste Klassiker der Marke.

1956 Patek Philippe produziert die erste vollelektronische Armbanduhr.

1976 Patek präsentiert die Sportuhrenkollektion Nautilus. Der von Gérald Genta designte Klassiker wurde letztes Jahr zum 30. Geburtstag neu aufgelegt (Bild).

2001 Patek präsentiert ihre komplizierteste Armbanduhr. Die Sky Moon Tourbillon hat ein Uhrwerk aus 686 Einzelteilen. Es umfasst neben der mittleren Sonnenzeit zwölf Komplikationen, zum Beispiel Tourbillon und einen ewigen Kalender mit Mondalter-Anzeige. Auf der Rückseite dreht sich unter einem Saphirglas der Sternenhimmel der nördlichen Hemisphäre.

2005 Die Forschungsabteilung entwickelt eine Uhr mit Silizium-Ankerrad und macht das Traditionsunternehmen auch zur technischen Avantgarde-Manufaktur.

 

Bilanz / Pierre-André Schmitt / www.bilanz.ch

 

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