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Früher verkaufte Michel Jordi viel Uhren für wenig Geld. Heute ist es umgekehrt: Seine Luxusuhren sind limitiert und kosten 100 000 Franken.

Früher verkaufte Michel Jordi viel Uhren für wenig Geld. Heute ist es umgekehrt: Seine Luxusuhren sind limitiert und kosten 100 000 Franken.

Michel Jordi beginnt dort, wo er vor zwei Jahren aufgehört hat: im Hotel Schweizerhof in Zürich. Dort musste der Uhrmacher- Sohn vor drei Jahren seine Ethno-Uhren liquidieren. Und konnte dadurch in letzter Minute den Konkurs abwenden. Im Zürcher Nobelhotel gibt Jordi CASH daily nun sein erstes Interview zu seinem jüngsten Projekt.

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Wieder im Geschäft: Uhrenproduzent Michel Jordi.

Getrieben von der Niederlage, drängt Jordi, der sich selbst als absoluten Winner bezeichnet, wieder an die Spitze: «Am Schluss der Liquidation sagte ich zu meiner Frau und den Kindern: Gebt mir drei Jahre und ich bin zurück.» Und Jordi hielt Wort. Im Bereich der «haute horlogerie» hat er sich erfolgreich etabliert. Sein Produkt: Twins-Uhren mit zwei übereinanderliegenden Uhrwerken, bei der das obere fächerartig ausgeschwenkt werden kann. Die Uhren kosten 70000 bis 180000 Franken und enthalten 125 Gramm Gold. Hergestellt werden sie von zwei 70-jährigen Uhrmachern im Vallée de Joux, der Krippe der Schweizer Qualitätsuhren.
Im letzten Jahr hat der 57-jährige Uhrmacher 100 Twins-Uhren verkauft.Bis in drei Jahren könnten es gar 800 sein, träumt Jordi. Sagts und versuchts gleich wieder zurückzunehmen. Denn Jordi ist vorsichtig geworden, will kein Risiko mehr eingehen.Noch eine Liquidation will er sich ersparen, auch wenn die letzte ihn stark gemacht habe,wie er sagt.

Nächstes Jahr bringt Jordi eine Uhr für Schweizer

Seine Uhren tragen Persönlichkeiten wie Talkmaster Gottschalk sowie die Könige von Spanien und Saudi Arabien. Überhaupt kommen die Twins bei Ausländern besser an als bei Schweizern.Kein Problem für Jordi: «Im Frühjahr komme ich mit einer neuen Uhr, nur für Schweizer».

DUC - CashDaily